Kindergarten im Isarpark

Bayerisches Rotes Kreuz, KV Deggendorf - 15 Projekte

In drei Kindergartengruppen werden bis zu 75 Kinder von vier Erzieherinnen, fünf Kinderpflegerinnen, und einem Bundesfreiwilligendienstler gefördert und betreut.

Dr.-Kiefl-Straße 12, Plattling, Deutschland
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Eingewöhnungsphase

Um Eltern und Kindern den Start in den Kindergarten zu erleichtern, beginnt die Kindergartenzeit mit einer Eingewöhnungsphase, deren Dauer gemeinsam mit den Eltern abgestimmt wird.

Wir nehmen die neuen Kinder zeitlich versetzt auf, damit wir die Möglichkeit haben, auf jedes einzelne Kind individuell einzugehen.Während dieser Eingewöhnungsphase lernen die Kinder an der Seite eines Elternteils die anderen Kinder, die Erzieherinnen und das Gruppenleben kennen. Größere Kinder übernehmen Patenschaften für die Neuen.

 

Durch erste Spielkontakte mit dem Kind und Gespräche mit den Eltern erkennen und erfragen wir die Interessen und Bedürfnisse des Kindes. Zur Erleichterung der Trennung von den Eltern können auch Schnuller, Kuscheltiere, Schmusetücher o.ä beitragen. Eine enge Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist von Anfang an wichtig, da die Eingewöhnungsphase bei jedem Kind unterschiedlich verläuft. 

Wir ermöglichen dem Kind einen schrittweisen Ablöseprozess. Auch die Eltern sollen in dieser Zeit Vertrauen in die Einrichtung und vor allem zu den Betreuungspersonen aufbauen. In der Regel gilt eine Eingewöhnung als abgeschlossen, wenn sich das Kind von der Betreuerin trösten und beruhigen lässt und eine Beziehung aufgebaut hat.

Inklusiver Umgang mit individuellen Unterschieden

„Grundlage der pädagogischen Arbeit ist eine Atmosphäre von gegenseitiger Akzeptanz und Zusammengehörigkeit. Unterschiedlichkeit wird nicht als Defizit gesehen, sondern als Chance, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu bereichern."
(BEP S.163)

Jedes Kind wird in seiner Gesamtheit gesehen und es wird ihm die Möglichkeit gegeben, sich im sozialen Miteinander zu entwickeln. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, verschiedene Therapeuten einzubeziehen. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unsere Vorgehensweise aufeinander abstimmen und optimieren.

Wichtige Förderziele sind für uns:

  • Erziehung zu gegenseitiger Akzeptanz
  • Gemeinsames Lernen mit- und voneinander
  • Gegenseitige Hilfen (Patenschaften)
  • Erziehung zur Selbständigkeit
  • Förderung von Sensibilität, Toleranz und Verständnis
  • Kennenlernen von individuellen Möglichkeiten und Akzeptieren von eigenen Grenzen
  • Leistungs- und Konkurrenzdenken vermeiden

 

Vor Aufnahme eines Kindes mit (drohender) Behinderung muss individuell mit den Eltern und eventuell auch mit den Ärzten und Frühförderstellen der Grad der jeweiligen Behinderung abgeklärt werden.

Gemeinsam mit den Hauptbezugspersonen des Kindes wird entschieden, ob die Kindertagesstätte eine optimale Betreuung und Förderung sicherstellen kann.

Für den Mehraufwand an Pflege und Betreuung, der durch die Aufnahme eines Kindes mit erhöhtem Betreuungsbedarf entsteht, werden zusätzliche Betreuungsstunden gefördert.

 

Bayerisches Rotes Kreuz, KV Deggendorf

15 Projekte aktiv

Mit unserem breit gefächerten Leistungsspektrum als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband bieten wir den Menschen im Landkreis Deggendorf vielfältige Aktivitäten, Angebote und Hilfen im sozialen Bereich an.

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