Konferenzdolmetschen - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft - e.V.

Die Ausstellung 'Ein Prozess - Vier Sprachen' dokumentiert das Schicksal der Simultandolmetscher beim Nürnberger Prozess, gleichzeitig der Durchbruch des modernen Konferenzdolmetschens. Ein weitgehend unerforschtes, extrem interessantes Thema.

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Der gemeinnützige Verein versucht, die noch vorhandenen Spuren der Pioniere des Simultandolmetschens zu entdecken. Die meisten von ihnen waren Opfer der Naziverbrechen. Sie hatten nie zuvor etwas mit dem Dolmetschen zu tun gehabt und und stellten sich trotzdem der Aufgabe mit einer weitgehend unbekannten Technik einen fairen Prozeß zu gewährleisten. Damals wurde nicht nur das internationale Strafrecht begründet, sondern auch das moderne Konferenzdolmetschen. Die Dolmetscher und ihr Beitrag wurden bisher weitgehend ignoriert, jetzt gibt es nur noch 3 Überlebende und auch die Familien sind sehr schwer zu finden. Die Zeit drängt, wenn noch Spuren gesichert werden sollen. Parallel hierzu läuft die Erforschung der Entwicklung der zum Simultandolmetschen eingesetzten Technik, die bis ins Jahr 1926 zurückreicht. Die gesammelten Mittel werden für Forschungsarbeiten bei nationalen und internationalen Archiven eingesetzt.
Alle Ergebnisse werden in der Wanderausstellung 'Ein Prozess - Vier Sprachen' gezeigt, die national und international auf großes Interesse stößt. Die Initiative wurde von Mitgliedern der International Association of Conference Interpreters (AIIC) gestartet.

Kontakt

Elke Limberger-Katsumi

Konferenzdolmetschen - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft - e.V.
Vogtsbergstraße 46
D-90453 Nürnberg

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